Gregor und Fridolin der Bulli. Wer wir sind und wie es begann.
Mein Name ist Gregor, 49 Jahre alt/jung. Ich bin gebürtiger Schwabe aus Deutschland. Seit 2010 nenne ich die Schweiz meine neue Heimat.
Ich liebe Technik. Nicht nur moderne Smart Homes und smarte Gadgets sondern auch old School Technik. Früher habe ich Vespas und Lambrettas, vorzugsweise aus den 60er Jahren, restauriert oder für Customshows und Quatermile Rennen gebaut. Fahrzeuge haben mich schon immer fasziniert und am liebsten verstehe ich die Technik so, dass ich sie selber beherrsche. Neben Technik arbeite ich gerne mit Holz. Keine all zu schlechten Voraussetzungen für ein Bulli Projekt.
Doch wie kam es zu „Fridolin dem Bulli“? Alles begann mit einer Kündigung und dem Gedanken „Raus aus dem Hamsterrad und erst zurückkommen, wenn ich weiss, was ich in meinem Leben ändern möchte.“. Ein Kollege erzählte immer wie sein Puls sinkt, wenn er in seinen Bulli steigt. Also war klar, es braucht einen Bulli für die Auszeit. Um ehrlich zu sein, habe ich direkt den ersten VW T2 gekauft, den ich besichtigt habe, denn ich wusste sofort „Das ist er“ und ich sollte Recht behalten. Ausserdem war der Bulli aus dem selben Jahr und Monat wie ich. Ein erstes Zeichen? Also Bulli bezahlt und abschleppen lassen, denn er brauchte erst mal eine Überholung und ein paar technische Upgrades, bevor es auf Reisen ging. Die erste grosse Reise (es wurden 6.5 Monate) ging noch mit dem Ausbau der Vorbesitzer los. Doch auf der Reise merkte ich schnell was mir gefiel, was praktisch war und was mir garnicht gefiel. So kam es nach der Reise zu einem etwas umfangreicheren Update. Mit Ueli, den ich auf Korsika kennengelernt habe und der in der Garage seines Vaters arbeitete, habe ich den Bulli, der mittlerweile den Namen Fridolin erhalten hatte, für die neue Lackierung vorbereitet (Details findet ihr im Blog). Anschliessend habe ich innen alles entfernt und von Grund auf neu aufgebaut. Von der Isolierung, Elektrik bis hin zu sonstiger Technik und selbst gebauten Möbeln.
Hier findet ihr Berichte zu den Reisen mit Fridolin dem Bulli, zu Ausbauarbeiten und Technik. Das schöne ist, sowohl Reisen als auch der Ausbau eines Bullis endet nie, es ist nur die Frage was als nächstes kommt.
Von Korsika und Sardinen, über Frankreich, Italien bis Spanien und die Niederlande. Abenteuer soweit uns die Räder tragen.
Jede Reise bringt neue Perspektiven und unvergessliche Momente, die wir mit euch teilen.
Fridolin der Bulli ist mehr als ein Fahrzeug – er ist mein Zuhause auf Rädern und Ticket zur Freiheit.
Wir lieben den Austausch mit anderen Bullifahrern und freuen uns über eure Geschichten!
Ausgestattet mit einer umklappbaren Sitzbank zu einem Bett, mobilem Solarpanel, Engel Kompressor Kühlschrank mit kleinem Gefrierfach (Die Vision war „Irgendwo im Nirgendwo mit einem Gin Tonic mit Eiswürfeln und das autark“), individuell auf die Ausrüstung angepasst und selbst angefertigte Schränke, 100Ah Lithium Versorgungsbatterie, Gaskocher, kleine Bar und allem was man für einen einfachen, autarken Aufenthalt so braucht.