Am Wochenende hat eine Freundin auf ihr Chalet auf der Axalp eingeladen. Eine Gegend in der ich bisher noch nicht war. Da wir 9 Leute waren bin ich sozusagen mit meinem eigenen Bett auf die Axalp gefahren (Mit Fridolin). Die Fahrt entlang Thuner- und Brienzer See ist einfach schön und das Wetter war bestens. Dann kam die Abzweigung zur Axalp. OK, das ist doch steil und eng. An vielen Stellen passen keine zwei Autos nebeneinander, oder es wird extrem eng. Da ist es klasse, dass Fridolin so schmal ist. Bergauf sind wir im zweiten Gang mit meist 35 KM/h gefahren. Für den 3. Gang fehlt etwas Leistung und aussderdem brauchen die luftgekühlten Motoren genug Umdrehungen für die Kühlung. Zu wenig Drehzahl ist am Berg kontraproduktiv. Zum ersten Mal, seit Einbau des grossen Ölkühlers, habe ich es geschafft, das Öl über 85 Grad, auf fast 100 Grad, zu bekommen. Aber wie erwartet hat sich Fridolin tapfer hochgekämpft.
Das Chalet liegt wirklich traumhaft schön und der Blick über das Tal auf die gegenüberliegenden Berge ist phantastisch. Wie auch die Gesellschaft. Jeder hat etwas zum Essen mitgebracht und so konnten wir es uns richtig gut gehen lassen. Angefangen von leckeren Quiches über Schweizer Raclette (Nicht die Pfännchen sondern die halben Käseleib unter einem Heizstrahler), bis hin zum Tiramisu (Mein Beitrag). Ein schöner Abend in toller Gesellschaft. Nachts ist es fast schon ohrenbetäubend still dort oben und ich habe es genossen, dass es nachts auf 12 Grad abgekühlt hat. Endlich mal keine Hitze beim schlafen.
Am nächsten Morgen gab es leckeres Frühstück. Auch hier gab es verschiedene Spezialitäten, die die einzelnen Personen mitgebracht haben. Danach sind wir zu einer kleinen Wanderung an den Hinterburgseeli aufgebrochen. Bei bestem Wetter und klarer Sicht auf Berge, Täler und der Brienzer See. Der Weg von der Axalp an den See ist geschmückt mit unzähligen Holzschnitzereien. Die Strecke ist abwechslungsreich, durch Wiesen bei den Kühen, durch den Wald, Bergauf und Bergab. Am See angekommen bot sich eine tolle Aussicht. Glasklares, Türkises Wasser und die Berge die hinter dem kleinen See aufragen. Es war einiges los aber zum Glück nicht wie so überlaufen wie Oeschinen See oder der Blausee. So konnten wir auch kurz die Füsse ins Wasser stecken und die Erfrischung geniessen. Nach einer Pause ging es zurück zur Axalp und anschliessend auf die Heimfahrt.
Eine wirklich tolle Zeit mit einer tollen Truppe. Merci an alle für die gemeinsame Zeit.