Skandinavien
Sommer
Roadtrip

Polarcamp – Leider eine Enttäuschung – ab nach Nesna

Route Facts

Dauer
3 Tage
Region
Saison
Reisetyp

Weiter sollte es zu einem vermeintlichen Highlight gehen, zum Polarcamp. Die Homepage sah super aus, die Google Bewertungen, und davon gab es viele, waren top, also nichts wie hin. Naja, sagen wir es so. Das schlechte Wetter und der Platz, der teilweise wie ein Schrottplatz aussah, haben sich um den Titel „Unbeliebt“ gestritten. Bei der Rezeption wurde man recht harsch abgefertigt und das Essen vor Ort… Sagen wir es so, selbst Frittieren will gelernt sein aber seit wann frittiert man sogar Würstchen? Lasst uns das Thema also überspringen und es ging für mich weiter nach Nesna. Auf dem Weg dort hin habe ich einen kurzen Stop an einem schönen Küstenabschnitt, mit leider trauriger Vergangenheit gemacht. Ehemalige Befestigungen aus dem Weltkrieg. Aber die Natur holt sich nach und nach ihren Platz zurück. Aber die Landschaft und der Blick aufs Meer waren toll. Danach ging es weiter zum Campingplatz Topcamp Havblikk, der war wirklich gut. Ich habe ein schönes „ruhiges Plätzchen“ (dachte ich) gefunden und der Platz lag ganz nah am Hafen. Als ich Fridolin parkierte hatte ich mich schon über den Holzhaufen gewundert und wurde gleich von einigen Dauercampern begrüsst und gebeten, ob ich ein paar Meter weiter weg vom Holzhaufen parken könnte. Normal zwei Tage früher ist Mitternachtssonnenfest. Doch da es dauernd geregnet hatte konnten sie das Feuer zur Feier nicht anzünden und wollten es an diesem Abend nachholen. Freund und Familien sitzen dann am Feuer und schauen auf die nicht untergehende Sonne.

Nesna ist eine kleine Stadt mit dem ältesten Schulhaus Norwegens. Als ich abends zurück kam, brannte bereits das Feuer und es sassen viele, direkt vor Fridolin, denn das Feuer war gross und man konnte nicht näher ran. Als ich kam wurde ich einfach in die Gruppe integriert und hatte einen richtig schönen Abend nach norwegischer Tradition. Was ein schöner Zufall.

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