Skandinavien
Sommer
Roadtrip

Sandfjell und die Überfahrt auf die Lofoten

Route Facts

Dauer
2 Tage
Region
Saison
Reisetyp

Nach Hindrum war das Ziel nach Bodø an den Hafen zu kommen um auf die Lofoten überzusetzen. Leider etwas weit für eine Tagesfahrt mit Fridolin, weshalb wir einen Zwischenstop beim Camping Krokstrand eingelegt haben. Ein Campingplatz direkt am Fluss mit Kletterpark. Die Sanitäranlagen waren akzeptabel. Kurz gesagt, für einen Zwischenstop ok, ich würde hier aber nicht mehrere Tage verbringen. Dann kam Abends kurz Stress auf. Ich wollte noch kurz die Fähre für den nächsten Tag buchen. Es sind ja noch keine Ferien, da muss man ja nicht im Voraus buchen. Naja, so kann man sich täuschen. 50% der Tickets werden im Vorverkauf rausgegeben, die anderen 50% sind first come, first serve. Also hiess es rechtzeitig am Hafen sein. Um 4 Uhr morgens bin ich aufgestanden, es war ja schon/noch immer hell, gefrühstückt und los. Wir kamen diesmal durch das Naturschutzgebiet Sandfjellet. Wieder eine beeindruckende Landschaft. Noch so einige Schneefelder, Steinwüsten und reissende Flüsse. Und gaaaanz viel Regen. Dazu teils gewundene und schmale Strassen. Das braucht etwas mehr Zeit. Hier haben wir auch den Polarkreis überschritten. Fridolin und ich können nun wirklich sagen, wir waren am Polarkreis.

Um 08:20 Uhr am Hafen angekommen. Es gibt Linien für die mit Ticket und Linien für die ohne Tickets. Ich war die Nr. 6 auf der ersten Linie ohne Tickets. Also alles super. Denksde. 11:30 Uhr kam es uns ein erstes Mal komisch vor, dass die Fähre noch nicht da ist, denn es müssen alle Personen und Autos von Board und alle neuen Personen und Autos drauf. 12:00 Uhr, geplante Abfahrt. Keine Fähre. Auch kein Personal am Hafen das man fragen kann. 13:00 Uhr, auf der Homepage sind die täglichen Fährverbindungen gelistet und es gibt einen Hinweis, dass eine der Fähren sich von der Abfahrtszeit verändert. Aber kein Hinweis welche und wie lange. Mit dem Thema kommt man natürlich schnell ins Gespräch mit allen um sich herum. Sehen wir es positiv, ein paar nette und lustige Bekanntschaften durfte ich machen. Über eine Schiffstracking Seite haben wir dann später rausgefunden, dass die Fähre ca. 15:07 Uhr abfahren soll. Ok, 4 Uhr aufstehen, 6-7 Stunden in der Warteschlange, Regen, mmmmhhh. Da gibt es Besseres. 15:30 Uhr kam endlich die Fähre und gegen 16:15 Uhr sind wir endlich los.

Die Überfahrt war relativ ruhig und unglaublich schön, wie sich die Fähre durch die vielen kleinen Inseln geschlängelt hat. Und dann tauchten aus den Wolken und Nebel erstmals die Gebirge der Lofoten auf.Gefühlt mitten im Meer reiht sich wie eine Perlenschnur eine Insel bzw. Gebirge an das andere. Wow, das kann ja nur gut werden. Zum Glück hatte ich es nach der Fähre nicht weit bis zum Campingplatz, es war 1 Minute. Und diese Aussicht. Moskenes Camping ist anscheinend der Einzige Campingplatz von dem aus man die ganze Lofotenkette sehen kann. Und wir hatten Glück. Wir haben den Stellplatz 77 bekommen (Fridolin und ich sind beide aus ’77) und das mit einem Ausblick, den man nicht toppen kann. Hier werde ich mindestens 3 Nächte bleiben und mal etwas durchatmen, angeln, die Landschaft und Umgebung erkunden. Einen ersten Eindruck findet ihr auf den Bildern.

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